
Marokko Reisezeit: die beste Zeit Monat für Monat – mit Klimatabelle
Die beste Marokko Reisezeit Monat für Monat – mit Klimadaten für Marrakesch, Fès, Küste und Wüste, Ramadan 2027, Festivals und den typischen…

Zakynthos Sehenswürdigkeiten gibt es viele – aber nicht alle lohnen sich. Deshalb steht hier unsere ehrliche Liste: was wir selbst angeschaut haben, wie viel Zeit du einplanen solltest und was du dir getrost sparen kannst.
Zakynthos (auch Zante) ist die südlichste der größeren Ionischen Inseln. Sie ist deutlich kleiner als Kreta oder Korfu, trotzdem lässt sich ein Tag leicht mit Fahrerei verbringen. Die Highlights liegen an den Küsten, dazwischen führen enge, kurvige Straßen durch Hügel. Hier findest du, was wirklich einen Besuch wert ist und was du dir sparen kannst.
Wir waren vom 14. bis 17. Juli 2025 auf Zakynthos, angereist mit der Autofähre ab Kyllini (gut eine Stunde Überfahrt), mitten im Hochsommer. Alles, was darüber hinausgeht, sind allgemeine Infos zur Insel, die du vor der Reise noch einmal prüfen solltest.

Die Entfernungen gelten ab Zakynthos-Stadt und sind gerundet. Die Fahrzeit ist im Sommer mit Verkehr und Serpentinen eher länger. Alle Preise sind Richtwerte (ca., Stand 2026) und schwanken je nach Anbieter und Saison.
| Sehenswürdigkeit | Region | Entfernung ab Stadt (ca.) | Zeitbedarf (ca.) | Kosten (ca., Stand 2026) |
|---|---|---|---|---|
| Navagio-Bucht (Boot) | Nordwesten | 40–45 km, 1–1¼ Std. | 1–3 Std. Bootstour | ca. 15–30 € p. P. (kurze Fahrt ab Porto Vromi); ca. 40–70 € (längere Tour inkl. Grotten) |
| Navagio-Aussichtsplattform | Nordwesten | ca. 40 km, 1–1¼ Std. | 30–45 Min. | meist kostenlos, zeitweise gesperrt |
| Blaue Grotten / Blaue Höhlen | Norden | ca. 35–40 km, 1 Std. | 45–90 Min. (Boot) | ca. 15–30 € p. P. |
| Keri (Dorf, Küste, Höhlenboote) | Südwesten | ca. 20 km, 35–45 Min. | 2–3 Std. | Dorf kostenlos, Bootstour ca. 15–30 € p. P. |
| Marathonisi / Laganas-Bucht | Süden | ca. 10–15 km, 25–35 Min. | 2–4 Std. | ca. 20–40 € p. P. (Bootstour) |
| Gerakas-Strand | Südosten | ca. 15–20 km, 30 Min. | 2–3 Std. | Liegen ca. 10–20 €, je nach Saison; Schutzregeln beachten |
| Porto Limnionas | Westen | ca. 35 km, 50 Min. | 1–3 Std. | Parken meist kostenlos, Liege ca. 10–20 € |
| Venezianisches Kastell Bochali | Stadtnah | ca. 2 km, 10 Min. | 1–1½ Std. | Eintritt meist wenige Euro |
Im Norden und Nordwesten findest du Blaue Grotten und Navagio, im Südwesten Keri, im Süden und Südosten die Laganas-Bucht mit Gerakas. Zakynthos-Stadt liegt an der Ostküste und eignet sich als Ausgangspunkt für alle Richtungen.
Die weiße Bucht mit dem gestrandeten Frachter ist das Bild, das jeder von Zakynthos kennt. Ein Schiffswrack im türkisen Wasser, umringt von hohen Kalkklippen: Das ist tatsächlich beeindruckend. Unsere Einschätzung: Vom Boot aus sieht man die Bucht am besten, weil du die Klippen und die Größe der Szenerie von unten erlebst. Die Aussichtsplattform oben war zeitweise gesperrt. Frag deshalb vor Ort oder bei deinem Bootsanbieter nach, ob sie gerade zugänglich ist.
Wenn du zum Strand selbst willst: Die Boote legen meist nur für eine begrenzte Zeit an. Es gibt kaum Schatten und im Hochsommer ist es voll. Wer früh am Tag unterwegs ist, hat deutlich bessere Chancen auf Ruhe und gutes Licht. Wegen Steinschlag-Gefahr unter den Felswänden gelten Warnhinweise. Halte dich an Absperrungen und Hinweisschilder und orientiere dich an aktuellen Infos vor Ort.
Typischer Fehler: Die Plattform mittags im Juli anzusteuern. Du stehst dann in Hitze und Menschenschlangen für ein Foto.
Am Cape Skinari und bei Volimes sind Felsbögen und Höhlen ins Meer gewaschen. Das Wasser leuchtet dort in intensivem Blau, vor allem bei Sonnenschein am Vormittag. Die kleinen Boote fahren in die Grotten hinein. Das ist der eindrucksvollste Teil der Tour. Viele Anbieter kombinieren die Grotten mit dem Navagio. Das ist praktisch, wenn du nur einen Bootstag einplanst.
Mit einer Maske kannst du bei Badestopps die Unterwasserwelt sehen. Wer schnell seekrank wird, wählt ein größeres, ruhigeres Boot statt eines kleinen Schnellboots.
Das ruhige Dorf im Südwesten ist ein guter Kontrast zu den überlaufenen Orten. Von Keri aus kannst du Höhlenboote nehmen, die an den Felsen und kleinen Buchten entlangfahren, oder du genießt oben beim Leuchtturm den Blick auf die Küste. Am Abend ist die Stimmung zum Sonnenuntergang besonders schön. Die Straße dorthin ist kurvig, aber gut machbar.
Wenn du nur einen Ort im Süden wählst, der nicht nach Pauschalurlaub aussieht, dann diesen.
Die Bucht von Laganas ist ein Schutzgebiet für Unechte Karettschildkröten (Caretta caretta). Du kannst sie bei Bootstouren sehen, etwa rund um die kleine Insel Marathonisi, die wegen ihrer Form „Schildkröteninsel“ heißt. Garantiert ist eine Sichtung nie, und Tiere dürfen nicht berührt, gefüttert oder bedrängt werden. Wähle Anbieter, die Abstand halten und sich an die Regeln des Schutzgebiets halten.
Die Brutstrände, etwa Gerakas, haben besondere Regeln: Nachts sind sie meist gesperrt, tagsüber gibt es markierte Bereiche und Einschränkungen für Liegen und Schirme. Informiere dich vor Ort über die geltenden Vorgaben und bleib in den freigegebenen Bereichen.
Ehrlich gesagt: Der Ort Laganas selbst ist laut, touristisch und für uns kein Grund, hierher zu fahren. Für Familien mit Kind ist es nur als Ausgangspunkt für Boote sinnvoll.
Porto Limnionas im Westen ist eine kleine Felsbucht mit klarem Wasser, von der man über Leitern und Plattformen ins Meer steigt. Das passt eher zu geübten Schwimmern und weniger zu sehr kleinen Kindern. Gerakas im Südosten ist ein langer Sandstrand mit Schutzstatus. Wer Sand, flaches Wasser und Natur sucht, ist hier besser aufgehoben als an den voll bebauten Stränden.
Die Hauptstadt wurde nach dem Erdbeben von 1953 weitgehend wieder aufgebaut. Sie hat eine nette Promenade, den Solomos-Platz und viele Cafés. Für einen Abendspaziergang mit Eis ist das schön. Ein ganzer Tag ist es aber nicht wert. Das venezianische Kastell auf dem Hügel Bochali bietet einen weiten Blick über Stadt und Bucht. Es ist ein kurzer Abstecher, den man gut mit der Ankunft oder Abreise verbinden kann.
Wer mehr Zeit hat, streicht lieber Programm, als es zu verlängern: Ein Strandtag zwischen zwei Ausflügen macht die Reise mit Kind und Hund deutlich entspannter.
Nach Zakynthos kommst du per Flug oder mit der Autofähre ab Kyllini auf dem Festland. Wir sind von Kyllini übergesetzt, die Überfahrt dauerte gut eine Stunde. Die Fähre fährt mehrmals täglich, im Sommer solltest du vorab buchen. Rechne für ein Auto grob mit ca. 30–45 € je Strecke und für Personen mit wenigen Euro (Stand 2026, Richtwerte). Aktuelle Fahrpläne und Preise findest du bei den Reedereien.
Auf der Insel brauchst du ein Auto oder einen Roller. Öffentliche Busse decken die Highlights nur schlecht ab. Ein kleiner Mietwagen kostet im Hochsommer ca. 40–90 € pro Tag. Die Straßen sind eng, in den Bergen kurvig, und an den Aussichtspunkten wird es mit Parkplätzen schnell knapp. Plane daher nicht mehr als ein bis zwei große Ziele pro Tag.
Zakynthos war für uns ein Teil einer größeren Reise. Wie die Insel zwischen Albanien, Athen und den Kykladen passt, liest du im Reisebericht 40 Tage Europatour mit dem Auto: Krka, Kotor, Albanien, Zakynthos, Athen, Mykonos, Santorini – und über den Balkan zurück.
Für Griechenland gelten die üblichen EU-Regeln. Aktuelle Hinweise zu Einreise, Sicherheit und Naturgefahren wie Waldbränden findest du beim österreichischen Außenministerium (bmeia.gv.at) oder beim Auswärtigen Amt. Informiere dich kurz vor der Abreise, da sich Lage und Regeln ändern können. Am Navagio und an Steilküsten gilt: Absperrungen und Warnschilder ernst nehmen.
Die Navagio-Bucht, die Blauen Grotten im Norden, Keri im Südwesten und die Laganas-Bucht mit Marathonisi gehören zu den Höhepunkten. Dazu kommen ruhige Badebuchten wie Porto Limnionas und Gerakas.
Für die Highlights reichen drei Tage. Mit Strandzeit und mehr Ruhe sind fünf bis sieben Tage angenehmer. Wir waren vier Tage vor Ort, von 14. bis 17. Juli.
Ja, aber vom Boot aus mehr als von oben. Die Aussichtsplattform war zeitweise gesperrt und ist im Hochsommer mittags sehr voll. Frühe Boote sind meist die bessere Wahl.
Für die Sehenswürdigkeiten ist ein Auto oder Roller sehr empfehlenswert, weil die Highlights weit auseinanderliegen und Busse sie nur begrenzt abdecken. Rechne mit engen, kurvigen Straßen und plane großzügige Fahrzeiten.
Per Flug oder mit der Autofähre ab Kyllini auf dem Festland. Die Überfahrt dauert gut eine Stunde. Im Sommer solltest du die Fähre mit Auto vorab buchen.
Garantiert ist das nicht. In der Laganas-Bucht ist die Chance gut, aber es sind Wildtiere. Wähle Anbieter, die Abstand halten, und berühre oder füttere die Tiere nicht. Beachte die Regeln an Brutstränden.
Juni und September sind meist angenehmer als Juli und August: weniger Andrang, mildere Temperaturen und oft ruhigere Boote. Im Hochsommer solltest du früh starten und Boote vorab reservieren.
Stand: 20.10.2026. Preise und Regeln ändern sich – bitte vor der Reise bei den offiziellen Stellen prüfen.
Passend dazu:
Unser Fazit zu den Zakynthos Sehenswürdigkeiten: Plane lieber weniger ein und nimm dir dafür Zeit für die Orte, die dir wirklich gefallen. Außerdem lohnt es sich, die bekanntesten Zakynthos Sehenswürdigkeiten früh am Morgen oder am Abend zu besuchen, denn dann ist es ruhiger. Weitere Ziele, an denen wir selbst waren, findest du in unseren Reiseberichten; allgemeine Hintergründe zur Geschichte stehen zum Beispiel bei Wikipedia.








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