
Marokko Reisezeit: die beste Zeit Monat für Monat – mit Klimatabelle
Die beste Marokko Reisezeit Monat für Monat – mit Klimadaten für Marrakesch, Fès, Küste und Wüste, Ramadan 2027, Festivals und den typischen…

London Sehenswürdigkeiten gibt es viele – aber nicht alle lohnen sich. Deshalb steht hier unsere ehrliche Liste: was wir selbst angeschaut haben, wie viel Zeit du einplanen solltest und was du dir getrost sparen kannst.
London hat mehr Sehenswürdigkeiten, als in eine Woche passen, und fast jede kostet Eintritt. Wir waren im August fünf Tage in der Stadt und haben nur zwei Dinge bezahlt. Trotzdem waren die Tage voll. Hier ist die Liste, die wir dir empfehlen, mit Zeitbedarf, Preisen und ehrlichen Urteilen.

Alle Preise sind ca.-Angaben für Erwachsene, Stand 2026. Aktuelle Preise und Zeitfenster stehen auf den offiziellen Seiten der Anbieter, denn sie ändern sich häufig.
| Sehenswürdigkeit | Zeitbedarf (ca.) | Eintritt (ca., Stand 2026) | Unser Urteil |
|---|---|---|---|
| Westminster & Big Ben (von außen) | 1 Std. | kostenlos | Lohnt sich, am besten früh am Morgen |
| Themse-Spaziergang Westminster → Tate Modern | 2–3 Std. mit Pausen (ca. 3 km) | kostenlos | Lohnt sich unbedingt |
| Battle-of-Britain-Monument, Victoria Embankment | 20–30 Min. | kostenlos | Lohnt sich, sehr beeindruckend |
| Camden Town | 2–3 Std. | kostenlos (Essen extra) | Lohnt sich für Streetfood und Street-Art |
| Notting Hill | 1–2 Std. | kostenlos | Lohnt sich für die bunten Häuser |
| British Museum | 2–3 Std. | kostenlos | Lohnt sich, auch bei Regen |
| National Gallery | 1,5–2 Std. | kostenlos | Lohnt sich |
| Tate Modern | 1,5–2 Std. | kostenlos | Lohnt sich, liegt direkt an der Themse |
| Tower of London | ca. 3 Std. | ca. 25–35 £ | Lohnt sich, wenn dich Geschichte interessiert |
| Westminster Abbey | 1,5–2 Std. | ca. 25–35 £ | Lohnt sich nur mit Interesse an Architektur und Geschichte |
| London Eye | ca. 1–1,5 Std. inkl. Warten | ca. 25–35 £ | Eher verzichtbar |
Wir waren früh dort, bevor die Reisegruppen kamen. Dann bekommst du Big Ben, das Parlament und die Westminster Bridge ohne Menschenwand aufs Foto, und der Platz fühlt sich noch nach Stadt an statt nach Kulisse. Ab dem späten Vormittag ist hier kaum noch Platz zum Stehenbleiben. Plane Westminster deshalb als Erstes am Tag ein.
Von Westminster bist du zu Fuß in rund 2–3 Stunden an der Tate Modern, wenn du Pausen und Fotostopps einrechnest. Es sind nur ca. 3 km, aber die Uferpromenade bietet ständig neue Ausblicke auf Brücken und Skyline. Das war für uns der schönste Teil des London-Besuchs, und er kostet nichts. Die Tate Modern ist ein guter Endpunkt: Der Eintritt ist frei, es gibt Sitzgelegenheiten und einen Blick über den Fluss.
Dieses Denkmal steht auf keiner „Top 10“, ist aber eines der beeindruckendsten, die wir kennen. Es erinnert an die Luftschlacht um England und liegt direkt am Themseufer, also genau auf dem Weg. Nimm dir ein paar Minuten und schau dir die Details an, statt nur ein Foto zu machen.
Camden Town ist laut, voll und bunt. Wir waren wegen des Streetfoods und der Street-Art dort, und beides funktioniert gut. Komm hungrig und mit Bargeld oder Karte für kleine Stände. Notting Hill ist das Gegenteil: ruhige Straßen mit pastellfarbenen Häusern. Das ist ein Viertel zum Schlendern, nicht für ein Programm. Je früher du kommst, desto weniger Leute stehen in deinen Fotos.
British Museum, National Gallery und die Tate-Häuser sind kostenlos, eine Seltenheit unter den Weltstädten. Das macht sie zum Notfallplan bei Regen und zur Pause für müde Füße. Bei Besucherandrang oder Sonderausstellungen kann ein Zeitfenster-Ticket nötig sein. Prüfe das vorab auf der Website des jeweiligen Museums.
Alles andere in London kostet. Tower, London Eye und Westminster Abbey liegen jeweils bei ca. 25–35 £ pro Erwachsenem (Stand 2026). Mit einer Familie summiert sich das schnell. Wir haben uns auf zwei bezahlte Dinge beschränkt. Das reicht, um zu sehen, was London ausmacht, ohne das Budget zu sprengen.
Wenn du mit Kind unterwegs bist, entscheide nach Alter: Viele Kinder sind von Rüstungen und Raben im Tower begeisterter als von einer Kirche. Familienpreise und Ermäßigungen findest du auf den offiziellen Seiten. Tickets vorab online zu buchen spart oft Wartezeit und manchmal Geld.
Das ist unsere Einschätzung nach Preis-Leistung und Aufwand, kein Aufruf, etwas auszulassen, das dir wichtig ist:
Das ist ein Vorschlag, der auf unserer Route aufbaut und um die Klassiker ergänzt wurde:
Du brauchst kein Papierticket. An den Schranken der U-Bahn zahlst du mit einer Oyster-Card oder einfach mit einer kontaktlosen Karte, wir haben unsere Wise-Karte benutzt. Der Tagesdeckel greift automatisch: Wenn du an einem Tag viel fährst, wird nicht mehr abgebucht. Wichtig ist, dass du für Hin- und Rückweg immer dieselbe Karte oder dasselbe Gerät benutzt, sonst werden Fahrten einzeln berechnet. Ermäßigungen für Kinder regelt Transport for London. Prüfe die aktuellen Regeln dort vor der Reise.
| Posten | Preis (ca., Stand 2026) |
|---|---|
| Hotel in London (okay) | ab ca. 180 € pro Nacht |
| Airbnb-Zimmer in Zone 2 | ab ca. 100 € pro Nacht |
| Hauptgericht im Restaurant | ca. 15–25 £ |
| Pub-Lunch | günstiger als Restaurant |
| Tower, London Eye, Westminster Abbey | je ca. 25–35 £ |
| British Museum, National Gallery, Tate | kostenlos |
| Cottage auf dem Land (Northamptonshire) | ca. 110 € pro Nacht |
| Pub-Dinner auf dem Land | ca. 15–20 £ |
| Fähre Calais–Dover (ca. 90 Min.) | Auto plus 2 Personen ab ca. 80 € |
Die Übernachtung ist der größte Posten. Ein Zimmer in Zone 2 war für uns die vernünftigere Lösung als ein Hotel in Zentrumslage. Das Essen lässt sich mit Pub-Lunch und Streetfood senken.
Seit dem Brexit gelten für die Einreise nach Großbritannien eigene Regeln. Aktuell brauchen EU-Bürger in der Regel eine elektronische Reisegenehmigung, eine Einreisebestätigung zusätzlich zum Reisepass. Das kann sich ändern, deshalb informiere dich vor der Buchung beim österreichischen Außenministerium (bmeia.gv.at) und auf den offiziellen Seiten der britischen Regierung. Dort findest du auch Hinweise zur Sicherheit, zu Mitnahmeregeln für Haustiere und zu Zollfragen bei der Anreise mit dem Auto. In Menschenmengen wie in Camden oder an den Hotspots gilt, wie in jeder Großstadt: Wertsachen gut verstauen.
Wir haben England zweimal bereist: im April 2025 mit dem eigenen Auto über Calais–Dover ins Landesinnere und im August mit dem Flieger für fünf Tage Stadt. Die Kombination aus Stadt und Cottage hat uns gut gefallen. Auf dem Land haben wir in Northamptonshire in einem Cottage gewohnt, mit einem alten Herrenhaus aus Sandstein nebenan, einem Teich mit Schwänen, Enten am Fenster und Pferden auf der Koppel. Wie die Anreise mit dem Auto abläuft, wie die ersten Kreisverkehre im Linksverkehr sind und was wir sonst erlebt haben, steht im Reisebericht: England mit dem Auto: Landhaus in Northamptonshire, London-Tage und die Fähre von Calais.
Für die Klassiker reichen drei Tage. Mit Museen und Vierteln wie Camden Town und Notting Hill sind vier bis fünf Tage entspannt. Wir waren fünf Tage dort und hatten genug Zeit, ohne zu hetzen.
Kostenlos sind die großen Museen wie British Museum, National Gallery und Tate Modern, außerdem der Blick auf Big Ben und Westminster, der Themse-Spaziergang, das Battle-of-Britain-Monument, Camden Town und Notting Hill. Bei Sonderausstellungen und manchen Zeitfenstern können Gebühren oder Tickets nötig sein.
Jede dieser Attraktionen kostet für Erwachsene ca. 25–35 £ (Stand 2026). Aktuelle Preise und Ermäßigungen für Kinder stehen auf den offiziellen Seiten. Online gebuchte Tickets sind teilweise günstiger oder sparen Wartezeit.
Aus unserer Sicht der Wachwechsel am Buckingham Palace wegen der Menschenmengen, das London Eye wegen des hohen Preises für eine kurze Fahrt, Madame Tussauds wegen Preis und Anstehen und Piccadilly Circus als eigenes Ziel. Das ist eine persönliche Einschätzung nach Preis-Leistung.
Mit einer Oyster-Card oder einer kontaktlosen Karte an der Schranke. Der Tagesdeckel begrenzt die Kosten automatisch. Nutze für alle Fahrten dieselbe Karte oder dasselbe Gerät. Regeln für Kinder findest du bei Transport for London.
Früh am Morgen. Dann sind noch wenige Reisegruppen unterwegs, und du bekommst Fotos ohne Menschenmassen. Ab dem späten Vormittag wird es sehr voll.
Seit dem Brexit gelten eigene Einreiseregeln, aktuell brauchen EU-Bürger in der Regel eine elektronische Reisegenehmigung. Prüfe die aktuellen Vorgaben vor der Buchung beim österreichischen Außenministerium (bmeia.gv.at) und auf den offiziellen Seiten der britischen Regierung.
Stand: 20.10.2026. Preise und Regeln ändern sich – bitte vor der Reise bei den offiziellen Stellen prüfen.
Passend dazu:
Unser Fazit zu den London Sehenswürdigkeiten: Plane lieber weniger ein und nimm dir dafür Zeit für die Orte, die dir wirklich gefallen. Außerdem lohnt es sich, die bekanntesten London Sehenswürdigkeiten früh am Morgen oder am Abend zu besuchen, denn dann ist es ruhiger. Weitere Ziele, an denen wir selbst waren, findest du in unseren Reiseberichten; allgemeine Hintergründe zur Geschichte stehen zum Beispiel bei Wikipedia.








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